Über den Dingen stehen
Manchmal entstehen besondere Orte nicht aus einem Plan, sondern aus einer Entscheidung zu bleiben.
So begann es bereits in den 1960er-Jahren, als Großmutter Frieda einen den kleinen Gasthof Bellavista mit wenigen Zimmern erwarb – zu abgelegen, sagten viele. Frieda blieb. Ihr Mann war Tierarzt, und so zog sich die Medizin schon damals leise durch die Geschichte des Hauses.
Ihr Sohn führte den Betrieb weiter, bis er 2008 bei einem Unfall verstarb. Seine Frau übernahm das Haus – und verliebte sich einige Jahre später erneut: in einen Arzt aus München, der beruflich regelmäßig hier nächtigte. Gemeinsam entschieden sie sich das Belvedere behutsam weiterzuentwickeln.
So wuchs aus dem ehemaligen Gasthof Schritt für Schritt ein 5* Hideaway - ruhig, klar, über den Dingen stehend.
Geführt wird das Belvedere bis heute als Familienbetrieb, mit Respekt vor dem Berg, der Geschichte und den Menschen.
Geschichte ist das, was entsteht, wenn Verantwortung über Generationen weitergegeben wird.
Sohn Valentin macht 2026 sein Abitur und möchte anschließend Hotelmanagement studieren. Die jüngere Tochter Teresa hält sich alle Wege offen – Pâtisserie, Gesang oder Medizin. Vielleicht ist es genau das, was diesen Ort ausmacht:
Nicht perfekt zu sein. Sondern stimmig.